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Das Fenster

Zeit streichelt das gekittete Fenster,
zart, und richtet es doch damit zugrunde.
Es hat mehr Schimpfworte gehört,
als es Menschen überhaupt gibt – wozu.

Bedeutungslos geifern zwei betagte Ehepaare
vor dem Fenster, das Regen hereinlässt,
weil es jemand geöffnet hat,
sie sind schon ganz alt geworden davon.

Gleichgültig platzt die Farbe ab
und deckt alte Narben auf,
Gebrauchsspuren, Abnutzungserscheinungen.
Und es beschließt stumm zu brechen.

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...weltenbruchstücke auf der suche nach ihrer identität. von asynchronen zeitmesseinheiten und weltereignissen zwischen tür und angel. von schlafenden menschen und warum man sie (nicht) wecken sollte...

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