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    <title>Multiple Gedankensplitter (... spiegeln das Licht.)</title>
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    <description>... spiegeln das Licht.</description>
    <dc:publisher>Magun</dc:publisher>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:date>2009-08-20T11:16:30Z</dc:date>
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    <title>Multiple Gedankensplitter</title>
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    <title>Die Gesellschaft erwartet von dir  ein Drabble mit Anhang</title>
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    <description>Die Gesellschaft erwartet von dir, dass du dich kümmerst, sie braucht sich nicht um dich zu scheren, das würde sie zu sehr belasten, aber wenn du dich um dich selbst kümmern willst, solltest du für einen reibungsfreien Behördengang sorgen, im Gegensatz zu dünnem Stuhlgang dient der nämlich der Lebensqualität. Der Gesellschaft ist auch die Welt egal, die kannst du noch retten  in deinem nächsten Leben, dafür ist jetzt keine Zeit, denn du musst Quartalssteuern absetzen, dein Studium beantragen, und dich um deinen Einstieg in selbiges explizit selbst kümmern. Dir legt keiner mehr Informationen aufs Plastiktablett, dein Gedächtnis muss selbst sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Werd erwachsen, mein Kind, du musst endlich lernen, deine Freiheit in Pflichten zu wiegen.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Spracherscheinungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-20T11:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5854254/">
    <title>Meine Oma</title>
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    <description>Meine Oma muss Mathematik studiert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat schon vor 20 Jahren gesagt, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben  und dass jeder seine gerechte Strafe bekäme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Sünden bestraft Gott gleich, sagte sie immer  und die statistische Wahrscheinlichkeit gibt ihr Recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von all dem weiß meine Oma  freilich  alles und nichts, nichts und alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat 65 Jahre gelebt, das scheint empirisch genauso zu qualifizieren wie 10 Semester Mathematikstudium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich erstaunlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus keineJugend on Twitter  ein keinVerlag.de-Projekt)</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Spracherscheinungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-31T18:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5846117/">
    <title>A prayer for god</title>
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    <description>The Sinnerman, lost in thoughts,&lt;br /&gt;
caressed some clouds &lt;br /&gt;
with his worn-out claws.&lt;br /&gt;
The knife, stained and rusty,&lt;br /&gt;
cannot remind anyone of danger,&lt;br /&gt;
cant even remember how it felt,&lt;br /&gt;
cant recall the joy of threatening &lt;br /&gt;
some pale-skinned girl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Me and God, walking hand in hand,&lt;br /&gt;
Im trying to cheer him up,&lt;br /&gt;
telling him it is not his fault,&lt;br /&gt;
that everything has not got anything to do&lt;br /&gt;
with him  that he doesnt play any role,&lt;br /&gt;
but both of us know Im lying,&lt;br /&gt;
and all the world seems aware of that fact.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
And I really feel sorry for the little man on my side,&lt;br /&gt;
his wrinkled smile  I like him and wish&lt;br /&gt;
I could somehow ease his pain,&lt;br /&gt;
so I pray for him. My little prayer to god for good.</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Lyrik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-27T09:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5803084/">
    <title>Sandwürfe</title>
    <link>http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5803084/</link>
    <description>Und ein Sandwurf streckt den eigenartigen Kopf aus den Körnern, die ihm den Schlaf bereiteten. Mit merkwürdigen Fühlern malt er auf Meeressandkörnern Mahnmale für diesen denkwürdigen Ohrenblick. Seine Geburt aus bloßer Fantasie ist ein Großereignis der Natur. Als Maulwurf eingeschlafen  als sonderbare Kreatur aufgewacht, die nur an süßen Tagen schlummert. Luftlöcher, durch die Zeit fällt und ab und zu ein Mensch, lassen den Strand atmen, wo nur einen Sandwurf entfernt Kinder spielen. Mit offenen Augen hört er das Salz im Wasser perlen, wo für Scherben einer Sekunde ein Regenbogen sanft den Boden küsst.&lt;br /&gt;
Und eine Welle erzählt von schlafenden Fischen...</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Lyrik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-04T21:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5774425/">
    <title>Fenstervorhangsymbolismus</title>
    <link>http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5774425/</link>
    <description>Es zieht im Wind den kleinen Stoffvorhang durchs Fenster. Er schnuppert an der großen, weiten Welt, die die Stadtluft zu ihm heraufträgt. Die Kreuzung weit, weit unten spendet ihm, hupend, Applaus und er genießt die Weite des Balkons. Dann schlägt das Fenster zu und ein in seine Träume vom Fliegenlernen, knebelt ihn, kettet ihn an und schnürt ihm die Fasern ab, bis keine mehr einen Hauch von Entspannung in sich trägt, bis er sich nicht mehr regt.&lt;br /&gt;
Die zerrissene Gardine vom Haus gegenüber  viele Balkone weit entfernt  sie gleicht einem Sternbild, das Voraussagen trifft und gerade erzählt sie dieselbe Geschichte. Welche Freiheit wohnt schon einem Stück Stoff inne, das von Haus aus angeleistet wird, und den Wind braucht, um eine Hand in den Regen zu strecken. &lt;br /&gt;
Hier hängt die Zivilisation an Fensterritzen Beweise auf für die Einsamkeit, die sie schafft, weil sie die Lagerfeuer verbietet, an denen man sich früher Geschichten erzählte. Weil sie Kinder hervorbringt, die Häuserschluchten schon als Landschaft empfinden, als Weite, als Unbegrenztheit, weil sie sich selbst entfremdet und verstümmelt  deshalb verhängt sie Fenster überhaupt.</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Lyrik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-20T12:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5750550/">
    <title>Das Fenster</title>
    <link>http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5750550/</link>
    <description>Zeit streichelt das gekittete Fenster,&lt;br /&gt;
zart, und richtet es doch damit zugrunde.&lt;br /&gt;
Es hat mehr Schimpfworte gehört,&lt;br /&gt;
als es Menschen überhaupt gibt  wozu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutungslos geifern zwei betagte Ehepaare&lt;br /&gt;
vor dem Fenster, das Regen hereinlässt,&lt;br /&gt;
weil es jemand geöffnet hat,&lt;br /&gt;
sie sind schon ganz alt geworden davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichgültig platzt die Farbe ab &lt;br /&gt;
und deckt alte Narben auf,&lt;br /&gt;
Gebrauchsspuren, Abnutzungserscheinungen.&lt;br /&gt;
Und es beschließt stumm zu brechen.</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Lyrik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-09T07:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5749222/">
    <title>Hohes Alter</title>
    <link>http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5749222/</link>
    <description>Bald werden wir alle &lt;br /&gt;
dreihundert Jahre leben,&lt;br /&gt;
flüstert eine Stimme &lt;br /&gt;
und dann läuft sie mir&lt;br /&gt;
eiskalt ins Ohr, &lt;br /&gt;
von dort ins Hirn&lt;br /&gt;
und dann ins Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaudern lässt mich erblassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, sag ich mir,&lt;br /&gt;
vielleicht lernt ja&lt;br /&gt;
in zweihundert Jahren&lt;br /&gt;
jemand was und ist dann&lt;br /&gt;
hundert Jahre weise...&lt;br /&gt;
aber was ist... mit dem Rest...&lt;br /&gt;
und mir wird Himmelangst.</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Lyrik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-08T14:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5748700/">
    <title>Eins</title>
    <link>http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5748700/</link>
    <description>Blatt im Wind,&lt;br /&gt;
es rüttelt bedrohlich&lt;br /&gt;
an milchiger Nabelschnur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben reißt es mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts ist schlimmer als eins,&lt;br /&gt;
sagt das Narrenvolk,&lt;br /&gt;
was aber, wenn wirklich nichts&lt;br /&gt;
schlimmer ist, als eins.</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Lyrik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-08T11:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5725809/">
    <title>Harlekinzyniker</title>
    <link>http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5725809/</link>
    <description>Eine Puppenkiste voll Verachtung,&lt;br /&gt;
die nur dem Menschen gilt&lt;br /&gt;
und seinem milden Treiben,&lt;br /&gt;
sinnloses Streben nach Nichts.&lt;br /&gt;
Wenn ich dir alles genommen habe,&lt;br /&gt;
was dich nur scheinbar glücklich macht&lt;br /&gt;
und du vor dem stehst, was echt ist,&lt;br /&gt;
was dir keiner nehmen kann,&lt;br /&gt;
dann will ich dich lachen sehen,&lt;br /&gt;
wenn ich aus der Puppenkiste grine.</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Lyrik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-27T22:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5711096/">
    <title>Ich ziehe meinen Hut</title>
    <link>http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5711096/</link>
    <description>Bin doch nicht oft so recht beeindruckt,&lt;br /&gt;
vom milden Treiben dieser Welt,&lt;br /&gt;
oft scheint etwas schon gewesen,&lt;br /&gt;
die Freude darüber bleibt darin vergällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ziehe meinen Hut,&lt;br /&gt;
vor den Herzamrechtenfleckträgern,&lt;br /&gt;
vor den Menschimgutensinneprägern,&lt;br /&gt;
in ihrem Herzen ist noch Glut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur vor ihnen ziehe ich guten Gewissens meinen Hut.</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Lyrik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-20T07:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5711084/">
    <title>Magun, Simurgh  ja wer denn nun?</title>
    <link>http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5711084/</link>
    <description>&lt;i&gt;&lt;b&gt; ACHTUNG: Das ist eine laaaaange Geschichte. &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er, der Verfasser, You-know-who, ja ihr wisst schon wer, ist ein Idiot (also ein &quot;einfacher Mensch&quot;, Privatperson Eigentümlichkeit, Eigenart, ein &quot;Stümper&quot; oder einfach nur ein &quot;Andersdenkender&quot;). Er hat viele Namen, Simurgh oder Magun  Magun Simurgh. Und was er auf jeden Fall auch hat: Viele Vögel. Meisen, Fledermäuse, Flughunde, fliegende Fische  was eben so rumfliegt als Synonym für &lt;i&gt;nicht ganz richtig ticken&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Simurgh möchte nicht komisch genannt werden, er betrachtet sich selbst als &quot;mindestens &lt;i&gt;urkomisch&lt;/i&gt;&quot;. Er neigt zu Übertreibungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wollte er unbedingt hier noch ein altes Vorurteil ausgeräumt haben: Magun hat nichts gegen Reime, aber Simurgh misstraut ihnen grundsätzlich. Sie sind kleine Biester, die sich mal schüchtern mal extravertiert aufdrängen als Sprachprofil für einen Text  für Magun sind sie einfach wie ein Anzug, der manchem (Text) zu eng ist, einem anderen zu groß und wieder andere kleidet er eben gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den einen Teil (Simurgh) seines Pseudonyms weiß er zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;[...] Diesen Namen nutzte ich schon oft als Pseudonym; ich mag nicht nur seinen Klang, sondern vor allem seine Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine alte persische Legende  &lt;b&gt;Simurgh&lt;/b&gt; ist der König der Vögel. Er hat angeblich übernatürliche Kräfte, lebt auf dem Baum des Lebens Saena, der mitten im Urmeer steht, und verbreitet dessen Samen mit Flügelschlägen. Doch einmal alle tausend Jahre erscheint er in einem Gebirge. Alle Vögel der Welt begeben sich dann auf die Reise, um ihn zu treffen. Die Geschichte von den dreißig (&lt;b&gt;si&lt;/b&gt;) Vögeln (&lt;b&gt;murgh&lt;/b&gt;), die den Weg durch die sieben Prüfungstäler bestehen (der Rest schafft es nicht), hat ein gewisser Faridoddin &apos;Attâr Neyshapuri in seinen &lt;b&gt;Vogelgesprächen&lt;/b&gt; aufgeschrieben. Jedenfalls werden sie im Ende für all ihre Mühen entlohnt  sie sehen einen stolzen, prächtigen, golden schimmernden Vogelkönig. Und was tut der? Er offenbart ihnen, dass sie nichts sehen als ihre eigene Schönheit, als das, was sie sich bei all den harten Prüfungen erarbeitet haben. Er sei zwar der Auslöser für ihre Reise gewesen, doch letztendlich nur ein Spiegel ihrer selbst.&lt;br /&gt;
Für mich spiegelt die Geschichte sehr meine Betrachtungsweise von Literatur wider. Simurgh ist der Schriftsteller. Er verteilt die Samen  die Inspiration, die neuen Ideen, die Visionen. Und er ist der Anlass vieler geistiger Reisen, bei denen wirklich nur sehr wenige Menschen am Ende das Ziel erreichen. Nur wenige werden den Schlüssel finden, der sie ganz tief in die Werke einlässt  Literatur ist kein Massenprodukt. Doch diejenigen, die es schaffen, werden feststellen, dass der Autor nicht viel getan hat, dass sie ganz allein dorthin gekommen sind, wo sie sind, er gab lediglich ein paar Anregungen. Das macht jeden Schreiber ein bisschen zu einem Phantom, zu einer Legende, jeder glaubt, es zu jagen, biografische Bezüge zu suchen, doch schließlich werden sie nichts Geringeres finden als ein Stück von sich selbst.&lt;br /&gt;
[...] &lt;br /&gt;
Ich finde, Schreiben ist eher wie Wasser, jeder Tintenklecks, jedes Wort, verläuft eben so, wie es gerade passiert. Dabei entstehen nun einmal keine Quadrate, keine Kreise, keine der Formen, die wir literaturwissenschaftlich oder geometrisch betrachten würden. Ich möchte, dass meine Texte als eigenständig und autoindividuell  also unabhängig von meiner Identität  betrachtet werden. Mein biografischer Bezug ist völlig irrelevant, sie sollen jedem das geben, was sie für ihn sagen können; ich bin dafür völlig egal. (Nachtrag: In Anbetracht dieser Metapher bezeichne ich meine Werke selbst als Tropfenlyrik. Ein anderer Name, den ich dafür gefunden habe, ist Vulkanlyrik, da sie einfach so aus mir ausbrechen. Egal, welche von beiden ich dafür verwende, eines bleiben sie mit Sicherheit, nämlich Fragmentlyrik  sie sind immer nur Teil eines Ganzen, eines Meeres aus Wasser oder Lava in mir. Aber dennoch losgelöst  )&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Der Grund, wieso ich schreibe, ist jedoch ein anderer: Wir halten uns viel zu selten den Spiegel vor, sagen den Menschen, was sie uns bedeuten, was für Spuren sie in uns hinterlassen, doch ich glaube, dieses Feedback ist für den Einzelnen sehr wichtig, um seinen Platz hier zu sehen. Deshalb schreibe ich  um den Menschen ihren Platz in meinem Leben zu zeigen; und natürlich auch, um Dinge zu verarbeiten, obwohl ich dennoch nicht sagen könnte, dass dabei mal keine andere Person als ich eine Rolle spielt. Wir haben eben immer einen Bezug zu anderen, egal wo und wann.&lt;br /&gt;
Bleibt natürlich noch eine berechtigte Frage offen  wieso Lyrik? Kurz gesagt: Manchmal leiten Fehlstellen den (Gefühls-)Strom besser, als es ein richtiger Leiter je könnte. Ich weiß, dass das einer meiner hinkenden Vergleiche wird, für die mich wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Denker gleichermaßen hassen können. Die einen, weil ihre schönen Theorien schändlich missbraucht werden und die anderen, weil ich unbegreiflichen Mist schreibe  na ja, ich habe noch die Hoffnung, dass es jemand einfach nur liest und vielleicht sogar versteht. Am besten noch einmal von Anfang an: Lyrik ist das Halbleiterelement der Literaturtechnik. In einem Halbleiter werden unter gewissen Bedingungen (wie Wärme- oder Lichteinstrahlung oder durch dotierende Bearbeitung) Elektronen gelöst, dadurch entsteht ein Loch, in das ein anderes Elektron springen kann  in diesem Moment kann wieder ein anderes nachrücken. Es entsteht beim Anlegen einer Spannung ein Stromfluss, indem die Elektronen nacheinander in einer Kette die Fehlstelle besetzen  das Loch wandert. Mit Halbleiterchips ist es möglich, winzige Mikrochips zu bauen, man kann kleine Geräte erschaffen, die mit Vollleitern nie machbar wären. Schlussendlich bringt die Kombination von beiden den Rechner oder Fernseher zum Laufen. &lt;br /&gt;
Und genau das ist es  um zum Thema zurückzukommen  die reduzierte Sprache von Gedichten hat natürliche Fehlstellen, und wenn der Leser sich einbringt, seine Gefühlsspannung anlegt, kann ein Strom fließen, für den tausend Seiten Fließtext nicht genügen. Lyrik ermöglicht einfach in völliger Freiheit, progressiv, Sachen in fünf Versen auszulösen, wie es ganze Romane kaum (so genannte Popliteratur vermutlich gar nicht) könnten. Das ist für mich das Faszinierende daran. Der echte Leiter  die Prosa  kann einfach gewisse Dinge nicht sagen. Allerdings entscheidet, wie gesagt, letzten Endes der kluge Einsatz von beidem zusammen. Versform und Fließtexte bringen nur gemeinsam die Literaturtechnik zum Laufen, deshalb ist die Lyrische Krisensitzung (Anmerkung: Ein Werk des Aussagenden) auch beides, weil es einfach Schnittstellen geben muss.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den anderen Teil (Magun) sagt er nur kurz, dass er eine Meise hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichsten Grüßen,&lt;br /&gt;
der Beitragsverfasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(http://steckenpferdschreibereien.twoday.net)</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Über den Verfasser dieses Blogs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-20T07:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5711079/">
    <title>Magun Simurgh</title>
    <link>http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5711079/</link>
    <description>Magun Simurgh, am Postkasten auch Florian Scharf.&lt;br /&gt;
Jahrgang 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schreiben seit 2006, lernt er seit 2008 nun auch das Sprechen, ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inzwischen aus dem Alter raus, in dem er &quot;Gagag&quot; zu Schaufelbaggern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sagt und &quot;Häschen-Schnuppernäschen&quot;-Lieder auf Tonträger bannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings kann er sich hie und da ein bisschen Öffentlichkeitsarbeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Form des ein oder anderen Audio-Monologs aus Eitelkeit nicht verkneifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist nicht der Erfinder des Querdenkens, praktiziert es aber in &lt;br /&gt;
seiner Quadratur leidenschaftlich. Außerdem versucht er sich darin, &lt;br /&gt;
noch als Lebendiger das Herz am rechten Fleck zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich hatte immer das Problem, dass niemand meine Texte verstand, ich &lt;br /&gt;
sie aber ganz toll fand. Im Sommer 2008 habe ich dann in Klausur mit &lt;br /&gt;
mir herausgefunden, dass es vermutlich daran lag, dass mein &lt;br /&gt;
Verständnis ebendieser sehr von einer vorgestellten Betonung abhängt, &lt;br /&gt;
so dass es mir unabdingbar schien, von da an die Stimme ab und zu ans &lt;br /&gt;
Mikro zu tragen, um die Botschaft ganz zu erzählen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin: &quot;Ich möchte, dass sich der Zuhörer nicht so alleingelassen &lt;br /&gt;
fühlt mit diesem Biest von Werk, sondern dass da eine Stimme ist, die &lt;br /&gt;
ihn hindurch trägt oder es durch ihn, wie auch immer.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(http://audio-lyrik.npage.eu/)</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Über den Verfasser dieses Blogs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-20T07:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5692194/">
    <title>Herzkater</title>
    <link>http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5692194/</link>
    <description>Unzerbrechliches Herz,&lt;br /&gt;
wie grausam pumpst du&lt;br /&gt;
Leben durch ausgereizte Venenkanäle,&lt;br /&gt;
rückwärts, in den Arterien erstickt das Leben.&lt;br /&gt;
Müder Puls an einer Hand,&lt;br /&gt;
die sich leergeschrieben hat&lt;br /&gt;
an den alten Geschichten, den alten Kriegen,&lt;br /&gt;
intrafamiliärer Zwist  ich bin nicht Kafka.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seeleninfarkt, verkaterter Muskel in der Brust&lt;br /&gt;
schlägt arhythmisch leise Töne vor,&lt;br /&gt;
weil sich einer zu Tode geliebt hat,&lt;br /&gt;
einer, der nie ein Herz brechen wollte,&lt;br /&gt;
dessen ungeweinte Tränen blutig sind &lt;br /&gt;
einer, der müde ist des wilden Fühlens&lt;br /&gt;
und doch im Schlaf noch von glühenden Gefühlen alter Tage träumt.</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Lyrik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-09T19:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5679132/">
    <title>Er fährt Zug und nicht mehr Schlitten.</title>
    <link>http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5679132/</link>
    <description>Einer steht am Bahnhof &lt;br /&gt;
in Leipzig oder Buxtehude.&lt;br /&gt;
Hauptbahnhof mit 22 Gleisen&lt;br /&gt;
oder zweien.&lt;br /&gt;
Er träumt, er könnte wählen,&lt;br /&gt;
welchen Zug er besteigt,&lt;br /&gt;
doch er weiß, er hat sein Gleis,&lt;br /&gt;
seinen Zug, seine Endstation.&lt;br /&gt;
Irgendwann hat er sich dafür entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäume ziehen vorüber,&lt;br /&gt;
namenlos und vertraut &lt;br /&gt;
so oft gesehen und nie berührt&lt;br /&gt;
und doch in dem Wissen:&lt;br /&gt;
Das ist mein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hörbar unter:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gsaudioservice.gs.funpic.de/Zugfahrt.mp3&quot;&gt;http://gsaudioservice.gs.funpic.de/Zugfahrt.mp3&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Lyrik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-03T09:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5668596/">
    <title>Straßenbild</title>
    <link>http://multiplegedankensplitter.twoday.net/stories/5668596/</link>
    <description>Die Wolken hissen weiße Flagge,&lt;br /&gt;
der Sieg ist heute ihrer.&lt;br /&gt;
Nur gegen den Zoll aller Wärme&lt;br /&gt;
dringt Sonnenlicht durch sie hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bäume zeigen Blätter, wie &lt;br /&gt;
zum Trotz, die Licht hungern.&lt;br /&gt;
Komisch, seit wann laufen Bäume?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wachsen zwischen den grauen Türmen&lt;br /&gt;
der Stadt  wo Licht sie nur&lt;br /&gt;
sporadisch erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein trauriges Straßenbild.</description>
    <dc:creator>Magun</dc:creator>
    <dc:subject>Lyrik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Magun</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-27T13:08:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
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